Prolongation

Berechnen Sie die Restschuld nach der Zinsbindung und das Prolongationsangebot für die weitere Laufzeit.

Teil 1 – Laufzeit und Restschuld

Laufzeit: -

Monatliche Rate: -

Restschuld nach der Zinsbindung: -

Restlaufzeit: -

Teil 2 – Prolongationsangebot

Neuer Tilgungsatz: -

Neue monatliche Rate: -

Differenz neue Rate zu alte Rate: -

Hinweis: Diese neue monatliche Rate kann auch als Einstieg für eine Umschuldung über eine andere Bank dienen, um bei einem geringeren Tilgungssatz eine niedrigere monatliche Belastung zu erreichen.

Wissen zur Prolongation und Anschlussfinanzierung

Wenn Ihre Zinsbindung ausläuft, brauchen Sie für die verbleibende Restschuld eine neue Finanzierung. Genau hier setzt die Prolongation an: Sie verlängern den Kredit bei derselben Bank oder wechseln mit einer Umschuldung zu einem anderen Anbieter.

Was ist eine Prolongation?

Eine Prolongation ist die Anschlussvereinbarung mit Ihrer aktuellen Bank nach Ablauf der Zinsbindung. Das Darlehen läuft weiter, aber mit neuen Konditionen wie neuem Sollzins, neuer Rate und ggf. angepasster Tilgung. Vorteil: Die Abwicklung ist meist unkompliziert, weil die Grundschuld in der Regel nicht neu eingetragen werden muss.

Wie berechnet man das anhand des oberen Beispiels?

  1. In Teil 1 tragen Sie Darlehensbetrag, alten Zinssatz, Tilgung bzw. Monatsrate und Zinsbindung ein.
  2. Der Rechner ermittelt daraus die Restschuld nach der Zinsbindung und die verbleibende Restlaufzeit.
  3. In Teil 2 geben Sie den neuen Zinssatz für die Anschlussfinanzierung ein.
  4. Danach erhalten Sie die neue Monatsrate, den neuen Tilgungssatz und die Differenz zur bisherigen Rate.

Vereinfacht arbeitet die Anschlussrate wie ein neues Annuitätendarlehen auf Basis der Restschuld: Neue Rate = Restschuld x Annuitätsfaktor (aus Zinssatz und Restlaufzeit)

Wie kann man sich vor Zinsanstieg schützen?

  • Früh vergleichen: Bereits 24 bis 36 Monate vor Ablauf der Zinsbindung Angebote einholen.
  • Forward-Darlehen prüfen: Aktuelle Zinsen lassen sich für die Zukunft sichern (mit möglichem Zinsaufschlag).
  • Höhere Tilgung: Restschuld bis zum Ablauf senken, damit die Anschlussfinanzierung kleiner ausfällt.
  • Sondertilgung nutzen: Extrazahlungen reduzieren Zinssensitivität und künftige Monatsbelastung.
  • Längere neue Zinsbindung: Mehr Planungssicherheit, wenn steigende Zinsen erwartet werden.

Wie funktioniert die Umschuldung zu einer anderen Bank?

  • Angebote vergleichen: Zinssatz, Effektivkosten, Sondertilgungsrechte und Tilgungssatzwechsel beachten.
  • Bonität und Unterlagen: Neue Bank prüft Einkommen, Objekt und aktuelle Darlehensdaten.
  • Ablosung abstimmen: Die neue Bank zahlt die Restschuld zum Stichtag bei der alten Bank ab.
  • Grundschuld übertragen: Meist per Abtretung statt Löschung/Neueintragung, um Kosten zu sparen.
  • Fristen beachten: Kündigungs- und Auszahlungszeitpunkte müssen exakt koordiniert sein.

Weitere wichtige Punkte

  • Nebenkosten einkalkulieren: Bei Umschuldung können Notar- und Grundbuchkosten anfallen.
  • Rate realistisch planen: Nicht nur maximal tragbar, sondern mit Reserve für Reparaturen und Alltag.
  • Flexibilität sichern: Vertrag mit Sondertilgung und Tilgungssatzwechsel verbessert Handlungsfreiheit.
  • Gesamtkosten statt nur Sollzins: Neben Zinssatz auch Laufzeit, Restschuldentwicklung und Gebühren vergleichen.
  • Recht auf Kündigung: Nach zehn Jahren gilt bei vielen Darlehen ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht mit Frist.